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Baby-Erstausstattung - Alles für den Start mit Baby

Beim zweiten Kind wird alles anders.

Ich muss zugeben, dass ich beim ersten neugeborenen Baby ein wenig chaotisch unterwegs war. Ich habe die Problematik unterschätzt und alles eher intuitiv besorgt. Das haben wir nach der Geburt dann zu spüren bekommen.

Dieses Mal habe ich gut geplant und eine Baby-Erstausstattungs-Liste erstellt. Die hängt seit ein paar Wochen am Kühlschrank und wird jetzt systematisch abgearbeitet. So bin ich bestens für meinen kleinen Schatz gerüstet und kann die ersten Wochen mit ihm in Ruhe geniessen. Zunächst besorge ich die Dinge, die ich gut verstauen kann.

Körperpflege

Dazu gehört für mich eine passende Badewanne samt einem passenden Badewannensitz. Wichtig ist, dass das Baby sicher in der Wanne liegen kann und dennoch viel Bewegungsfreiheit zum Plantschen hat. Es gibt Gefässe, die man prima auf ein Gestell positionieren kann (mein Rücken wird es dieser Erfindung danken), allerdings muss man höllisch aufpassen, dass einem das Baby nicht aus der Badewanne stürzt. Oder man entscheidet sich für eine Wanne mit integriertem Sitz, die einfach in die grosse Badewanne reingestellt wird.

Wichtig bei der Baby-Ausstattung ist natürlich der Schnuller. Davon werde ich gleich mehrere besorgen, denn ich weiss ja nicht, welcher der Lieblingsschnuller werden wird. Sie sind unabdingbar, weil sie das neugeborene Baby durch das Saugen beruhigen und trösten. Für mich fast noch wichtiger ist, dass das neugeborene Baby durch vorhandene Löcher genug Luft bekommt. Natürlich müssen sie kiefergerecht und ausreichend luftdurchlässig sein. Und was garnicht geht ist, dass sie Giftstoffe beinhalten oder irgendwann komisch anfangen zu müffeln. Wenn das alles gewährleistet ist, dann darf die kleine Maus gerne selbst entscheiden, welches sein Lieblingsschnuller wird, denn ein ausgeglichenes Baby hat eine ausgeglichene Mama.

Stillen und Füttern

Baby-Ausstattung hin oder her. Ich muss aber auch an mich denken. Und dazu gehören zwei bis drei gute Still-BHs. In die investiere ich richtiges Geld! Ich achte auf vier Aspekte: Als Erstes muss die Grösse passen und der BH muss einen guten Halt bieten. Äusserst praktisch finde ich verstellbare Teile. Ab ungefähr einem Monat vor der Geburt sollten sich die BHs im Schrank befinden. Man misst die Brust an der stärksten Stelle und direkt unter der Brust. Es gibt wunderbare Tabellen im Netz, in denen man die richtige Grösse ablesen kann. 

Die Form des BHs wird durch die Tatsache bestimmt, ob er mit oder ohne Bügel ist. Keine Angst, der Bügel stört nicht beim Stillen und schadet auch nicht. Für die Nacht lege ich mir auf jeden Fall ein Still-Bustier zu, die sind wirklich total bequem. Zuletzt muss natürlich noch die Öffnung zum Stillen brauchbar sein. Das Öffnen sollte leicht und diskret vonstattengehen, so dass ich mein neugeborenes Baby überall stillen kann. Dabei kann man zwischen einem Klipp- oder einem Magnetverschluss wählen. Das ist am Ende eher Geschmackssache.

Damit nicht jeder gleich sieht, dass ich ein stillendes Mamatier bin, lege ich grossen Wert auf Stilleinlagen. Sie müssen gut saugfähig sein und sich ebenfalls gut auf der Haut anfühlen. Stellt sich nur noch die Frage, ob Einweg oder waschbar? Ersteres ist natürlich praktisch. Die Stilleinlage zu waschen und permanent zu nutzen ist jedoch nachhaltig und günstiger. Ich denke, das wird mein Weg.

Auch wenn ich zu Beginn vorhabe voll zu stillen, so müssen die Babyflaschen und der Sterilisator einsatzbereit in der Küche stehen. Schliesslich muss die Erstausstattung für ein Baby auf alles gefasst sein. So kann es vorkommen, dass es mit dem Stillen überhaupt nicht klappt oder man gleich zu füttern muss, weil man ein echt hungriges Kerlchen erwischt hat. Den Sterilisator braucht man sowieso gleich für Schnuller, Beissring und Co., denn schliesslich müssen Keime und Bakterien vom  neugeborenen Baby ferngehalten werden. Ist also ein Muss in der Baby-Erstausstattung. Er sollte nur nicht so viel Platz in der Küche einnehmen und zügig arbeiten

Am Anfang reichen sechs bis sieben Babyflaschen aus. Für jede Mahlzeit sollte es natürlich ein sauberes Fläschchen geben. Mit dieser Anzahl kann ich sie prima einmal am Tag gründlich reinigen und sterilisieren. Die Frage ob Glas oder Kunststoff ist gar nicht so einfach zu beantworten. Glasflaschen sind schwerer und gehen kaputt, wenn sie fallen. Dafür sind sie leichter zu reinigen als Kunststoffflaschen.

Mit auf die Baby-Checkliste gehört natürlich auch eine kleine Thermoskanne. Wir sind viel unterwegs und so habe ich eine komplette Milch-Mahlzeit oder Tee für das neugeborene Baby immer dabei.

Mit dem Baby unterwegs

Apropos unterwegs sein, ich betrachte mich als aktive Mutter und bin gerne viel mit meinen Kleinen unterwegs. Ausserdem werden wir relativ schnell in den Urlaub fahren. Da brauche ich ein gutes Equipment, auf das ich mich in jeder Situation verlassen kann.

Wir wohnen in der Stadt und so bin ich viel mit dem Fahrrad auf Touren. Deswegen ist ein Fahrradanhänger ein Must-Have für mich. Sicherheit ist mir natürlich sehr wichtig und deswegen besorge ich mir nicht den günstigsten. Ich achte auf Brems- und Kurvenverhalten des Anhängers und sollte doch mal etwas passieren, so muss ein Überrollbügel vorhanden sein. Natürlich muss er auch dicht halten, damit wir auf unseren Ausfahrten nicht klatschnass werden.

Ebenso wichtig, gerade für den Urlaub ist ein flexibler Kinderwagen. Den zu finden ist gar nicht so leicht, denn von dem verlange ich alles. In der Stadt muss er wendig sein, zudem bin ich aber auch gerne einmal im Gelände unterwegs. Deswegen kommt nur einer in Frage, der gut gefedert ist und vier Räder hat. Er muss ins gegebenenfalls auch einmal ins Auto passen, und damit ich alleine auch zurecht komme, darf er nicht allzu schwer sein. Für das Baby muss natürlich ein gutes Klima vorherrschen. Es darf kein Hitzestau entstehen, muss aber gut warmhalten.

Auch bei der Babyschale ist klar, dass die Sicherheit an erster Stelle steht. Sie müssen gut im Auto zu befestigen sein. Hier denke ich an eine Schale mit einer Basisstation. Die hat man dann fest im Auto und klickt die Schale samt Baby nur noch auf. Des Weiteren muss das Baby – gerade bei langen Fahrten – gut liegen können. Ich nehme auf jeden Fall zwei Bezüge dazu, damit ich wechseln kann und als Zubehör einen Schutz gegen Wind, Regen und Sonne.

Kleidung für das Baby

Jetzt kommt endlich das was richtig Spass macht, wenn es um die Erstausstattung fürs Baby geht. Ich muss sagen, dass ich auf meiner Baby-Checkliste beim Thema Kleider einiges drauf stehen habe, wobei ich manche Sachen erst nach der letzten Ultraschalluntersuchung besorge, damit ich die Grösse besser einschätzen kann. Für den Start werde ich mir sechs Bodys kaufen, da ich davon ausgehe, dass ich auch noch viel geschenkt bekommen werde. Ich achte ich atmungsaktives Material und weiche Nähte, damit die Baby-Haut nicht gereizt wird. Über Lang- oder Kurzarm-Body entscheidet selbstredend der Geburtsmonat.

Zusätzlich besorge ich mir auch diverse Baby-Mützen, von denen ich mir auch eine schöne Auswahl zulegen werde. Für drinnen nutze ich es, damit das Köpfchen nicht auskühlt und für draussen, damit es sich dort keinen Schnupfen holt.

Toll finde ich auch diese vielen bunten Halstücher. So ist das Schlabberlätzchen stets griffbereit und das Baby zeitgleich schick gestylt. Erfahrungsgemäss bekommt man die nicht so häufig geschenkt. Deswegen besorge ich mir hiervon sieben Stück und das ist in der Regel kein Luxus.

Auch wenn ich einem barfuss strampelnden Baby nicht widerstehen kann, so sind Krabbelschuhe angebracht. Auch hier erwerbe ich ein dünneres und ein dickeres Paar. Sie dürfen auf keinen Fall Druck auf die weichen Füsschen ausüben und müssen zart anliegen und warm halten, gerade wenn wir unterwegs sind. Ich ziehe Schuhe Socken vor, einfach weil sie nicht so oft abrutschen. Wie viele Socken wir schon verloren haben…

Fehlen noch gute Schlafanzüge, die dem neugeborenen Baby einen komfortablen Schlaf bieten.. Dieser dürfen nicht zu kalt oder zu warm sein und sollten auf die vorherrschende Zimmertemperatur abgestimmt sein. Bei uns sind es im Schlafzimmer so um die 18 Grad, ein nicht allzu dicker Schlafanzug ist eine gute Wahl. Ob man hier Ein- oder Zweiteiler bevorzugt ist geschmackssache. Es sollte jeder für sich ausprobieren, welches Handling einem in der Nacht besser liegt. Die Schlafanzüge kaufe ich ein bisschen grösser, einfach weil diese so für das Baby bequemer zu tragen sind, das kennt man ja von sich selbst.

Bei der Babydecke kommt es für mich mehrheitlich darauf an, dass sie mir vom Design her gut gefällt und die Decke nicht zu schwer ist. Schliesslich schmückt sie das Babyzimmer und des öfteren wohl auch das Wohnzimmer. Mein Baby soll sich gemütlich darin einkuscheln können und die Decke soll zeitweise auch als praktische Unterlage für auf den Boden dienen.. 

Das reicht mir, um unser Baby kleidungstechnisch gut über die erste Zeit zu bringen. Ich habe wirklich die Erfahrung gemacht, dass der Kleiderberg von ganz alleine wächst und wenn ich mich doch in der Grösse verschätzt habe, ist es auch nicht so schlimm, als hätte ich gleich den ganzen Laden erstanden.

Spielsachen und Unterhaltung

Davon gibt es bei mir genau fünf Stück. Mal ehrlich, das übernehmen nun wirklich Freunde und Verwandte, die uns mit Spielzeug überhäufen werden. Aber mir ist es auch wichtig, dass unser kleiner Schatz die Möglichkeit hat, eines unserer Spielzeuge als seinen Favoriten auszuwählen. Das klingt vielleicht ein wenig seltsam, aber ich fände es wunderbar, wenn ich das geliebte Kuscheltier aufheben und meinen Enkeln schenken könnte. Davon kaufe ich übrigens gleich drei. Den Horror, wenn das Lieblings-Kuscheltier verloren geht, möchte ich nicht nochmal erleben

Deswegen werde ich das Plüschtier auch sehr genau auswählen. Natürlich muss es weich und kuschelig sein. Auch hier zählt für mich Sicherheit, so darf nichts dran sein, das verschluckt oder eingeatmet werden kann.

Beim Thema Krabbeldecke könnte ich mich auch voll austoben, aber zu Beginn reicht eine einfache Krabbeldecke (ohne integriertes Spielzeug). So kann sich das Baby in ersten Roll- und Krabbelversuchen austoben ohne gleichzeitig überreizt zu werden. Später kann man Spielzeug hinzufügen.

Holz- vor Plastikspielzeug! Ganz klar und eindeutig. Ich meine, wenn ich es schon aussuche, dann kommt bei mir nur Holzspielzeug ins Kinderzimmer. Es fühlt sich toll und weich an und da die Kleinen ja erstmal alles in den Mund nehmen, gibt es mir als Mutter ein viel besseres Gefühl, als wenn ich mir überlegen muss, ob und welche Giftstoffe mit abgeleckt werden. Übrigens gibt es da ganz hervorragende Babyrasseln oder Greifspielzeuge aus Holz. Naturfarben oder quietschbunt, wie es beliebt.

Fehlt am Ende noch die Lauflernhilfe. Natürlich brauchen wir die nicht gleich zu Beginn bei der Baby-Erstausstattung, aber wie gesagt, weiss man ja nie, wann der Tag gekommen ist. Ich bevorzuge einen Lauflernwagen, gerne wieder aus Holz. Kippsicher muss er sein, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Aber in einem Alter, in dem sich der kleine Mann oder die junge Dame sowieso überall hochzieht, müssen Anregungen präsentiert werden.  

Mein Fazit für die Erstausstattung

Mit dieser Zusammenstellung fühle ich mich gut vorbereitet. Wenn ich das alles habe, kann ich mich zurücklehnen, das Baby kann kommen und wir können uns die ersten Wochen super entspannt einkuscheln und die Zeit geniessen.